FC Schalke 04 gegen Hannover 96 mit Besichtigung Zeche Zollverein Auf dem Weg ins Stadion, Flagge zeigen blau und weiß… Um 13.04 Uhr ging es los bei Alex und Jörg. Im 9-Sitzer dabei, Geburtstagskind Alex, Jörg, Susanne, Andreas, Karin, Mathias und Thomas (unser Guide) . Selbstfahrer waren Otti, Herrmann, Doro, Detlef, Veronika, Malte und Joachim. Hannes Sy und Rebekka meldeten sich kurzfristig aus der Notaufnahme Uniklinik ab. Unterkunft sollte die Alte Lohnhalle in Essen-Kray sein. Dank Thomas wurde der 6km lange Stau kurz vorm Ziel clever umfahren und so fuhren wir an einigen Schönheiten des Ruhrgebietes schon vorbei. Unser Hotel, die Alte Lohnhalle, war früher die Auszahlungsstelle der Zeche Bonifacius, an der immer Freitags die Bergleute Ihre Lohntüte in Empfang nahmen und die meisten danach vor der Tür von Ihren Frauen in Empfang genommen wurden. Gegenüber gab es eine Maschinenhalle die heute eine schöne Gastronomie, das Wolperding, beherbergt. Nach Bezug der Zimmer und den ersten Wiedersehensbierchen ging es dann per Bus und Straßenbahn zur Arena. Vor Ort gut gestärkt und mit einigen Kaltschalen ausgerüstet positionierten wir uns in N6 und wurden Teil einer der größten und schönsten Choreo´s, die die Arena je zu sehen bekommen hat. Ein geiles Gefühl. Vor dem Spiel wurde auf dem Würfel unserer Firstlady zum Geburtstag gratuliert, Vielleicht war das der Anlass, dass die Mannschaft los legte wie die Feuerwehr und die Stimmung, wenn nicht schon kurz vorm Siedepunkt, war spätestens nach Sane´s ersten Sololäufen der Wahnsinn. In der 2. Halbzeit ließ das erste Tor nicht lange auf sich warten, klares Foul an den Hunter und den fälligen Elfmeter verwandelte Geis sicher. Kurze Zeit später folgte das 2 zu Null und auch der Anschlusstreffer wurde binnen 120 Sekunden reguliert und der Endstand 3-1 stand fest. Nach dem Spiel noch ein leckeres Veltins und dann ging es per Straßenbahn zum Hauptbahnhof wo mit Taxen der Weg zum Hotel abgekürzt werden sollte, da wir einen Tisch mit Mitternachtsbuffet im Wolperding reserviert hatten. Großraumtaxen gab es nicht und die anderen Fahrzeuge waren im Dauereinsatz, so dass der Kampf um ein freies Taxi begann. Nachdem wir uns einen Überblick über die Situation verschafften, gab es nur die Devise, der Schnellste am Taxi gewinnt ohne sich mit den anderen Wartenden auf ein Gespräch einzulassen. Das Highlight des Abends: Aus dem Nichts kommend schoss Leroy Sané (unser Thomas) an allen Wartenden vorbei ergriff im Halbflug die Tür des noch fahrenden freien Taxi’s, sprang hinein, schloss genauso schnell die Tür und „ZACK“ war das erste Taxi gesichert. Danach stiegen in sicherer Entfernung Doro, Detlef und Susanne zu. In der Zwischenzeit sicherte Andreas in einiger Entfernung vom Hauptbahnhof das 2. Freie Taxi und ließ sich zum Bahnhof fahren um dort weitere GöKnappen mitzunehmen. So trudelten wir alle im Wolperding ein und ließen es uns bei Currywurst und Pommes rot/weiß mit einigen Kaltgetränken gut gehen . Nach dem „last order“ verabschiedeten sich einige zum Träumen von Blau und Weiß auf die Hotelzimmer und einige zum verlängerten „last order“ in die Hotellobby, ausgestattet mit einer Kiste frischem Veltins. Am Samstag, ging es nach mehr oder weniger langer Nacht und gestärkt mit einem guten Frühstück auf nach Zollverein. An der Kasse trugt die Dame, die uns bediente ein Namensschild auf dem stand „…….Thon“. Ich sach noch :“ Nee, nä!“ und sie: „Doch!“ Es war eine Cousine unseres Eurofighters Olaf Thon. Das absolute Highlight des Tages war aber Klaus, der uns durch die Zeche führte. Seine Geschichten und Dönekes hatten Qualität für die große Bühne. Zu Höchstform lief er auf, wenn es um Schulklassen ging: „Jungs, wieviel Tonnen sind 1000kg?“ „Iss doch klar Alter, ej, weiß ich doch……“, oder wie er für seinen Schwager ein spezielles Besuchsprogramm für unter Tage gebastelt hat. Die 3 Stunden Führung vergingen wie im Flug und wir alle waren überrascht, wie kurzweilig es war. Hier der Link von Joachim zu Zollverein: http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/geheimnisvolle_orte/videogeheimniszechezollverein106.html Die Heimfahrt war so, wie es sein soll. Jörg hat abends noch in Adelebsen spielen können und zumindest Thomas unser Fahrer froh, in aller Ruhe und lange ausschlafen zu können. Thomas schrieb in der ersten Info zu dem Wochenende: Ich freue mich auf ein schönes Wochenende mit netten Leuten. Genau das war es. Danke an alle, die mit dabei waren. AH/TD